Adolf Kaufmann

Stimmungsvoller Wildbach im Gebirge,typische 1 Persondarstellung vom Wiener Künstler Adolf Kaufmann. Provenienz :Privathaushalt. 3. Foto, Vergleichsbeispiel eines Werkes von Adolf Kaufmann. Vita: Adolf Kaufmann (Troppau 1848-1916 Wien) Der Landschafts- und Marinemaler Adolf Kaufmann (Landkreis Troppau 1848 - 1916 Wien) war zu Beginn seiner Laufbahn Autodidakt, später vollendete er seine Studien bei Emile van Marcke de Lummen in Paris. Kaufmann unternahm zahlreiche Reisen in Europa und im Orient und lebte abwechselnd in Paris, Berlin, Düsseldorf und München. 1890 ließ er sich in Wien nieder und gründete eine Damenschule, kehrt aber zeit seines Lebens immer wieder nach Paris zurück. Von 1890 bis 1913 war er häufig auf Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus und im Münchner Glaspalast vertreten. Außerdem begab Adolf Kaufmann sich auf Reisen in die Normandie und die Bretagne. In Frankreich signierte er mit dem Pseudonym A. Guyot. Aufgrund seines herausragenden Talents genießt Kaufmann in Paris bald großes Ansehen. Viele Kunstliebhaber kaufen seine Gemälde an, so etwa Napoleon III. Die Jahre 1879 bis 1881 sind von einer regen Reisetätigkeit geprägt. Auf Deutschland folgen Russland, Norwegen, Polen, Holland, Frankreich und Belgien. Kaufmann arbeitet auch an den Akademien in Berlin, Düsseldorf und München und beschickt zahlreiche Ausstellungen. Nach einem neuerlichen kurzen Parisaufenthalt beschließt er 1890, sich nun endgültig in Wien niederzulassen. Adolf Kaufmann wird Mitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste und gründet zusammen mit Carl Freiherr von Merode und Heinrich Lester eine Damenmalschule. In den folgenden Jahren beschickt Kaufmann die großen Ausstellungen im Wiener Künstlerhaus und im Münchener Glaspalast. Auch die Wiener Gesellschaft nimmt seine Werke begeistert auf. Jene Reisen, die der Künstler bis 1899 unternimmt, führen ihn vorwiegend durch die österreichisch-ungarischen Kronländer. In diese Zeit fallen auch sein eingangs erwähnter Erfolg anlässlich der Pariser Weltausstellung sowie viele Auszeichnungen und Ehrungen. 1909 wird Adolf Kaufmann ordentliches Mitglied des Wiener Künstlerhauses. 1910 fährt er nach Holland, 1912 nach Amsterdam und Südtirol. Das Jahr 1913 führt ihn erneut nach Holland und im Anschluss daran nach Norwegen, wo seine Fjordbilder entstehen. 1914 unternimmt er seine letzte Reise nach Oberitalien. Werke Adolf Kaufmanns sind bis heute in zahlreichen Sammlungen und Museen vertreten, so besitzen bzw. besaßen Gemälde des Künstlers z. B. das Kunstmuseum von Istanbul, das Museum Troppau, die Großherzogliche Gemäldesammlung Baden-Baden, der Kaiser von Österreich, das Unterrichtsministerium Wien, Kronprinzessin Stefanie, Erzherzog Friedrich, Zar Nikolaus II. von Russland, Königin Isabella II. von Spanien und das Leopold-Museum in Wien.

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